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Mohamed MEGHARI (Kanton Waadt): Hitzewellen – eine Herausforderung, die über das Gebäude hinausgeht

Veröffentlicht am: 10. April 2026

Im Rahmen des REM SWISS 2026 haben wir mit Mohamed Meghari, Abteilungsleiter bei der Energiedirektion des Kantons Waadt, über die Massnahmen im Umgang mit Hitzewellen gesprochen.

Seine Analyse zeigt klar: Der sommerliche Komfort kann nicht mehr ausschliesslich auf Gebäudeebene betrachtet werden. Es handelt sich um ein übergeordnetes Thema, das mehrere Politikbereiche gleichzeitig betrifft.

Ein ganzheitlicher Ansatz ist erforderlich

Der Umgang mit Hitzeperioden erfordert ein Zusammenspiel verschiedener Handlungsfelder. Die Energiepolitik spielt eine zentrale Rolle, indem sie den regulatorischen Rahmen setzt und geeignete Lösungen fördert. Sie allein reicht jedoch nicht aus.

Auch die Raumplanung ist ein entscheidender Hebel – etwa durch städtebauliche Konzepte, die Schaffung von Kühlinseln, Begrünung oder die Entsiegelung von Flächen. Hinzu kommen gesundheitliche Aspekte, insbesondere der Schutz der Bevölkerung bei hohen Temperaturen, sowie soziale Fragen, die vor allem vulnerable Gruppen betreffen..

Eine klare Priorisierung der Massnahmen

Aus technischer Sicht zeichnet sich eine klare Vorgehensweise ab. An erster Stelle steht die Berücksichtigung des sommerlichen Komforts bereits bei der Planung von Gebäuden.

Darauf folgen passive Lösungen, die Überhitzung durch natürliche Mechanismen reduzieren, beispielsweise durch nächtliche Lüftung.

Aktive Kühlsysteme können ergänzend eingesetzt werden, sollten jedoch nur als letzte Option in Betracht gezogen werden, um den Energieverbrauch zu begrenzen.

Die Stadt von morgen mitdenken

Au-delà du bâtiment, c’est l’organisation même des territoires qui est appelée à évoluer. L’intégration accrue des énergies renouvelables, le développement d’espaces végétalisés et la prise en compte des îlots de chaleur dans les politiques d’aménagement sont autant de pistes pour renforcer la résilience des villes.

Cette approche globale traduit une évolution des pratiques : face au changement climatique, la réponse ne peut être que collective et coordonnée.

Découvrez l’interview complète de Mohamed Meghari dans la vidéo ci-dessous.